Transistor, Schütz und Relais

  • Die Funktion von Transistoren, Relais und Schützen, ist relativ einfach:

    Sie alle drei sind quasi Stromschalter, mit denen ein Stromkreis ein- und ausgeschaltet werden können. Angesteuert werden sie dazu mittels eines Steuersignals. Der Unterschied dieser drei Kompetenten liegt in deren Anwendung.


    Transistor:

    Sie sind der kleinste der Reihe. Werden nur für das Schalten von sehr kleinen Strömen verwendet. Ihr bekanntester Anwendungsfall sind Computer, dort sind die das Herzstück der Recheneinheit, sie hat mehrere Hundert Millionen davon. Sie unterscheiden sich vor allem darin von Relais und Schützen, dass sie keine mechanischen Teile haben.


    Relais:

    Sie stehen buchstäblich zwischen Transistoren und Schützen. Man verwendet sie, wenn man einen Steuerstrom schalten möchte. Ein Relais schaltet mit gleicher Spannung gleiche Spannung. Meist sind Relais nicht auf sehr viele Zyklen ausgelegt und haben auch nur einen Kontakt. Sie können aber auch verwendet werden um die Last selbst zu schalten, wenn diese gering genug ist. Der Übergang zu Schützen ist etwas fließend. Relais kennt man aus alten Autos beispielsweise zum ein- und ausschalten von Scheinwerfer. Da sie mechanisch funktionieren, kann man sie auch hören.


    Schütze:

    Sie sind das größte in der Reihe. Normal werden sie von einer geringeren Steuerspannung gesteuert und schalten auch große Leistungen. Aus diesem Grund haben sie meist eine sogenannte Löschkammer, welche etwaigen Funkenschlag beim Schalten kontrolliert hält. Die Schaltkontakte bei Schützen sind immer doppelt unterbrechend, wobei der Übergang von Relais zu Schütz dann doch fließend ist. Am meisten kennt man Schütze von Ladestationen und Elektroautos, wenn diese ein- und ausschalten hört man das *klack* des Schützes deutlich.

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