Zweiter Umbau vom Schnelllader

  • hallo liebe smartyfahrer ,


    da mir das stundenlange laden wegen 20-25km auf den keks ging und inspiriert vom forum ...

    schaute ich mich nach einem schnelllader um !

    und bin nach langem suchen auch fündig geworden .

    als aller aller erstes ... HV - BATTERIE und die 12v batterie abklemmen / ausstecken . gemacht !?

    also mal angefangen ,


    ganz schnell den da rausgebaut !!!

    da isser ... der schnarrrrrrrchlader !!!

    daneben auch gleich die halterungen des 22er . frisch lackiert .

    dann die teile des 22er einbauen . vorher jedoch

    die löcher für die schrauben der halterung . je zwei stück bohren .

    das fand ich am heftigsten .zum glück hatte ich eine 90grad bohrmaschine .

    weiter ging es mit der steckdose , das ist der leichteste part .

    .

    ja , der soll rein !!! der kabelbaum

    .

    alles im allen eine mordsfummelei . aber alles machbar .

    da is er drin ! ;)

    und jetzt der lader ! da er wo er hingehört !!!


    dann wieder alles schön zusammengebaut .

    klar ... auch mal getestet ob es läd . auf 3,7 kw ... aber klar doch .

    .

    den 22er habe ich erst mit moritz hilfe zum laufen gebracht . vielen dank nochmal .

    und auch gleich dort getestet . einfach klasse von 30 auf 100 in 35 min. !!!

    was will man mehr . jetzt sind die zeiten vorbei mit stundemlangem rumstehn .

    einziges manko . die ahk past nicht mehr . werde ich jedoch in den nächsten

    wochen wieder passend machen .

    .

    fazit : der umbau ist machbar . alles ist gesteckt oder geschraubt . wenn man sich nicht

    gerade richtig unparaktisch anstellt ... klappt das .

    allerdings sollte man wirklich gutes werkzeug haben . bauhaus reicht da nicht .

    besonders viele verschiedene torx . und ganz wichtig ... so einen kleinen teleskopmagneten ! ;)

    ihr werdet es verstehen wenn ihr ihn braucht ! :D

    den rahmen habe ich im gegesatz zu moritz nicht abgelassen .

    ist aber nötig wenn man die hülsen einpressen möchte . das mache ich vlt. auch noch .

    da habe ich den hinteren rahmen abgeschraubt .

    das erleichtert auch ungemein das befestigen des laders .

    und eine grube ! eine grube macht sinn und ist hilfreich .

    der umbau dauerte bei mir ca. fünf tage mit drei ,vier std. pro tag .

    also auch noch überschau bar . in diesem sinne ...

    .... traut euch !!!

    WER IST DER NÄCHSTE ???

    Smarty 451 seit 05.22 auch mit schnelllader ! Endlich !!!

  • OT: Ich finde es grundsätzlich gut wenn EBA usw. aus eigener Erfahrung gepostet werden...in Fall von Arbeiten am HV-System sehe ich das jedoch etwas kritisch. Es wird einen Grund haben warum die MA in den Werkstätten für Reparaturen am HV-System eine spezielle Zusatzausbildung nachweisen müssen :/

    Eine Lösung habe ich nicht, aber ich bewundere das Problem...

    ---


    EQ42 2021, moon white/carmine red, prime, exclusive, JBL, 22kW

  • Bin da ehrlich gesagt hin und her gerissen. In Summe würde ich aber sagen: Das wird heißer gekocht als es gegessen wird.


    Ich persönlich habe keinen HV-Schein, aber dennoch schon oft an HV-Sachen gearbeitet. Sieht man ja auch in meinen Artikel. Der Grund, dass ich das darf, ist die Zusammenarbeit mit Toms Garage in Stuttgart. Thomas selbst ist KFZ Meister und hat besagten HV-Schein bereits seit 2011. In dieser Konstellation und unter seiner Aufsicht darf ich dann auch an den Fahrzeugen arbeiten. In unserem Alltag gestaltet sich das dann so, dass wir uns da gegenseitig gut ergänzen. Er hat praktische Erfahrung und ich hab das Verständnis rund um elektroautospezifisches. Ich kann beispielsweise ausmachen, welche Sicherung kaputt sein muss, wen das AC-Ladegerät nichtmehr das Auto lädt, aber ich stelle mich an wie der letzte Mensch, wenn ich dann das halbe Auto zerlegen muss um an die Sicherung zu kommen.


    Bei der HV-Schulung wird letztendlich offenbar mehr oder minder nur darauf hingewiesen, dass Hochspannung eben gefährlich ist, dass es einen ServiceDisconnect gibt und sonst noch ein paar solche Sachen. Zumindest vor über 10 Jahren war es wohl nicht arg viel mehr Inhalt als das.


    Als jemand, der mit Elektroautos Erfahrung hat würde ich den Ball eher zurück werfen wollen: Ich halte es für gefährlich, dass man einfach so an Verbrennungsmotoren rumbasteln darf. Das ist hoch entzündlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es herrscht ständige Brand- und Explosionsgefahr. In meinen Augen deutlich akuter als bei Elektroautos.


    .. letztendlich ist der letzte Absatz natürlich nicht zu 100 % für voll zu nehmen. Aber Du verstehst sicherlich, was ich sagen möchte. Ich persönlich kenne mich zwar mit Elektroautos ziemlich gut aus, wäre aber an einem Verbrenner überfordert. Das geht schon damit los, dass ich letzte Woche bei Thomas in der Werkstatt war und Katalysator mit Endschalldämpfer vertauscht habe. Bei dem Thema mangelt es mir einfach an Fachwissen und (unter anderem) daher lasse ich davon auch die Finger weg.


    Und selbstverständlich ist es bei solchen Arbeiten immer wichtig zu wissen was man macht und was für Gefahren man sich da aussetzt. Aus diesem Grund haben entsprechende Artikel von mir auch meist den folgenden Zusatz:

    Achtung:

    Nichtsdestotrotz handelt es sich bei Elektroautos um Fahrzeuge mit bis zu 400V Bordnetzen, bei manchen sogar bis zu 800V. Es ist von großem Vorteil sich im Klaren zu sein, was das bedeutet: Auch wenn es zig Vorsichtsmaßnahmen im Auto gibt, bei falschem Umgang besteht Lebensgefahr. Der Besuch einer erfahrenen Werkstatt, deren Mitarbeiter einen HV-Schein haben, ist immer ratsam, wenn an Hochvoltkomponenten gearbeitet werden soll. Für Freizeitbastler ist dringend davon abzusehen.

    Bevor an Hochvoltkomponenten gearbeitet wird, immer erst den Service-Disconnect ziehen. Damit wird das Hochvolt Bordnetz zuverlässig spannungsfrei gesetzt. Alle Hochvolt-Kabel sind durch orange Kunststoffummantelungen eindeutig als diese identifizierbar.


    Die Schwierigkeit, welche ich sehe: Wenn man nirgends Artikel zum Thema schreibt werden Leute sich dennoch an solche Unterfangen ran wagen. Oder zumindest mal an kleineres wie die Reparatur des PTC-Heizers für den Innenraum. Dann kläre ich lieber etwas auf und sorge dafür, dass diese Leute zumindest grob wissen was sie machen und was es für Möglichkeiten gibt. Beispielsweise hiermit oder auch hiermit. Und in diesem Zuge gibt es auch durchaus Dinge, von denen ich persönlich bewusst abrate, beispielsweise diesem hier.



    Natürlich wird es immer ein gewisses Restrisiko von überheblichen Nacharmer geben. Meiner Erfahrung nach sind die aber nicht aufzuhalten.. Das merke ich auch regelmäßig bei den Reparaturen vom HV-Akku. Da beginnt man erst nachzulesen, wenn bereits was kaputt gemacht wurde, statt sich im Voraus zu informieren. Solche Leute erreichst Du nicht. Aber dafür viele andere. Und eben bei diesen halte ich den Erfahrungsaustausch für sehr wichtig. Darum hatte ich den apetreiber dazu motiviert seine Erfahrungen hier zu teilen.


    Ebenfalls OT: Wenn ich's recht weis, dann bist Du auch KFZ-Meister. Hast Du einen HV-Schein? Sind sicherlich auch spannende Erfahrungswerte, welche Du hier teilen kannst. :)

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 15.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Schade das daß jetzt wieder hier in ein belehrungsthread ausartet !!!!! :(

    Ich sehe hier keine Belehrung, sondern lediglich einen ernstzunehmenden Hinweis. Und daher wäre gerade bei Deiner EBA wenigstens ein kleiner Zusatz wie zB. o.a. nicht verkehrt. Kenne genügend Leute die irgendwo eine Anleitung sehen und wild drauflos basteln...ob an Einspritzdüsen, Bremsen oder Elektrik. Klar muss das jeder auf eigenes Risiko machen...aber unter Berücksichtigung der Dummheit von Menschen hätte ich drauf hingewiesen.


    Wenn ich's recht weis, dann bist Du auch KFZ-Meister. Hast Du einen HV-Schein? Sind sicherlich auch spannende Erfahrungswerte, welche Du hier teilen kannst. :)

    Nein, ich hab zwar in den 90ern KFZ-Mechaniker gelernt, aber im Anschluss nicht (bzw. nicht lange) in diesem Beruf gearbeitet. Aber dennoch schraube seitdem an meinen Autos und Bikes, sofern es möglich ist. Beim Thema Elektrik bin ich zB. raus wenns kompliziert wird.

    Eine Lösung habe ich nicht, aber ich bewundere das Problem...

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    EQ42 2021, moon white/carmine red, prime, exclusive, JBL, 22kW

  • Bei Anleitungen einen Hinweis setzen im Sinne von "Jeder muss wissen, was er tut" und gut.


    Das Internet ist voll von DIY-/Bauanleitungen, die nach deutscher Verordnungs-/Gesetzeslage entsprechendem Fachpersonal vorbehalten sein müssten.

    Ob ich selbst einen 220V-Dimmer tausche, eine Bremsscheibe oder meine HV-Batterie, ist theoretisch alles Fachpersonal vorbehalten.


    Die warnenden Hinweise sind sicher oft gut gemeint, aber für mein Empfinden auch eher überflüssig. Zumal auch in Fachwerkstätten oft nur einer den "Schein" hat und jeder Hilfsschrauber letztlich die Bremsen macht. Siehe die zahllosen YT-Videos von sehr guten Schraubern, bei denen in Hersteller-Werkstätten kaputtreparierte Autos landen.


    Die entsprechenden Vorschriften haben aus meiner Sicht mindestens zwei Gründe:

    1. Die Sicherheit zu erhöhen

    2. Den Umsatz zu sichern;)

    42 ED Coupé 2017-2021

    42 EQ Cabrio 2021-2024

    I3s bis 02/2022

    Kia Soul ab 02/2022
    Solar-Tankstelle mit 17kWp, rund 16MWh p.a. Produktion und (natürlich) ohne stationären Speicher ;)

  • Diese "HV" Vorschriften sind teilweise lächerlich.

    Hier bei mir im Ort stand ein Fiat 500e mit leichten Schaden seitlich/vorne beim Fiat Händler. Airbags nicht ausgelöst.

    Stand so einige Wochen lang, mit Flatterband eingezäunt auf dem Hof, schön von der Straße aus zu sehen. Quasi als abschreckendes Beispiel für die E-Mobilität?!


    Will jetzt damit nicht sagen das diese Vorschriften unsinnig sind, aber teilweise m.E. einfach übertrieben.


    Gruß

    Uli

    Smart fortwo Coupé ED3, 22kW Lader, 08/2013

  • Diese "HV" Vorschriften sind teilweise lächerlich.

    Die klassische Übervorsicht bei uns eben. Genau genommen darf eine Werkstatt nichtmal was Wischwasser auffüllen oder die Reifen tauschen, wenn es sich um ein Elektroauto handelt.


    Wie Du sagst. Die Vorschriften sind sicherlich nicht komplett unsinnig, aber definitiv teils stark übertrieben. Dachte das auch, als Porsche ein Presse-Event hatte und dort zeigte, wie man einen HV-Akku nach allen Regeln der Kunst repariert. Wenn Du das mal gesehen hast, dann weist Du auch, warum so viele Reporter noch so viel Angst von Elektroauto-Akkus haben.

    Aber es möchte eben niemand mehr Schuld an etwas sein und sichert sich daher lieber vier- und fünfach ab. Der Kunde muss das dann eben bezahlen.


    PS: Da wird es einen tollen Artikel von mir in der ElektroautoMobil Zeitschrift geben. ;)

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

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    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Das Problem ist nicht unbedingt „das Schuld sein“ sondern die Schadensersatzansprüche die ggf. damit verbunden sind. Für Gewerbliche und Freiberufler wird es da schnell existenziell. Also immer schön alles ausschließen und/ oder darauf hinweisen. Ihr wisst schon: Kaffee kann heiss sein und zu Verbrühungen führen … USA lässt grüßen.

  • Von mir ist es nur wenige km nach Kössen (Österreich). Kurz vor Corona hatte ich ein Schild gesehen "Akkurecycling E-Fahrzeuge" und wollte den Betrieb mal besuchen. Sah aus wie eine kleine Autowerkstatt. Dann kam das ganze Corona-Grenzchaos. Leider sind die Räume inzwischen ausgebrannt, in der Zeitung war nur ein kurzer Hinweis und ich kenne keine Details.


    Also ich habe großen Respekt vor Gleichspannungsquellen in der Spannungslage unserer Smarties.

    Viele Grüße

    Stefan


    E-Fahrzeuge seit 1987: Mini-El, City-El, Lynch Fiesta, ZOE 210, ED3, aktiv: Ioniq PHEV, EQ4

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