Inoffizielles Design Konzept für ForTwo Nachfolger

  • Designkonzept ForTwo Nachfolger


    Ich habe mich Mal ein wenig vom #1 inspirieren lassen und ein Konzept des Nachfolgers gezeichnet.

    Bei der Lichtsignatur habe ich vorne die Lichtleiste weggelassen, weil ich mir vorstellen kann, dass beim 42 Kosten gespart werden sollen. Die Tagfahrlichter sind von einem Emoji (^^/😊) inspiriert, welches grinsende Augen symbolisiert. Hinten habe ich dann die Leiste des #1 so abgeändert, dass der obere Ast eine waagerechte bildet, und so die Breite optisch betont.

    Bevor ich es 10-mal höre: ja die Räder sind sehr groß. Das ist eine Übertreibung und das wird oft so auf Designskizzen gemacht. Ich habe bei den Felgen das Oblong (Langloch) Thema aufgegriffen. Dieses findet man auch am Rückspiegel und natürlich am Türgriff.

    Was die Form angeht, fällt er gemäß der "sensual producty" Design-Philosophie sehr klar und simpel aus. Die abfallende Dachlinie verbessert die Aerodynamik. Er ist in den Proportionen etwas lang geraten, aber das könnte durchaus passieren. Schließlich wird es ja ein Problem, die Plattform von Geely so kurz zu bekommen. Aber wer weiß, vielleicht bekommt er ja auch einen kleinen Frunk wie der #1.

  • Das ist super cool, gefällt mir richtig gut.


    Und auch Gut ab wie gut und durchdacht Du das zeichnen kannst. :)


    Ich denke das wäre auf jeden Fall eine coole Idee. Gerade auch die "lange" Haube mit einem Frunk zu begründen. Das würde den fortwo zwar länger machen, aber man könnte zB das Ladekabel vorne rein werfen und hätte dafür mehr Platz im Kofferraum.


    PS: Tust mir nen Gefallen und lädst das Bild in der Galerie hoch? Dann kann ich es später auch für einen Artikel verwenden, ohne das gleiche Bild doppelt und dreifach auf dem EQpassion.de-Server speichern zu müssen.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 15.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Funfact:

    Google besser nicht „Sensual Producty", wenn Du mehr über smarts Design-Philosophie herausbekommen möchtest. Du findest da viel, aber nichts zu dem, was Du gesucht hast. ^^ =O

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 15.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Funfact:

    Google besser nicht „Sensual Producty", wenn Du mehr über smarts Design-Philosophie herausbekommen möchtest. Du findest da viel, aber nichts zu dem, was Du gesucht hast. ^^ =O

    Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht 😂😂.

    Es gibt ein wenig Info dazu auf der future.smart.com Seite. Ansonsten existiert der Begriff außerhalb des Mercedes Design Studios nicht wirklich. Aber man könnte es so ausdrücken: wenn man sagt das ein Design "producty" ist, dann meint man, dass eine Designphilosophie wie bei Consumer Products angewendet wird. Minimalistisch, Modern, Kühl, Klar, Funktional, Geometrisch. Wie ein Smartphone oder eine elektrische Zahnbürste. Dagegen geht ein normales Fahrzeugdesign auf fließende, organische Formen, welche quasi ein lebendiges Wesen darstellen. Der Sensual Teil soll dem ganzen dann doch noch eine gewisse Emotionalität verpassen.

    Das Design der Kernmarke Mercedes ist ja dagegen "Sensual purity". Mit Purity ist dann gemeint, dass man zwar klassisch auf Organik geht, aber die Linien reduziert und Flächen vereinfacht.

    Die Resultate sind natürlich nicht extrem weit voneinander entfernt. Die neuen Smarts werden definitiv nicht fehl am Platz im Mercedes Autohaus stehen. Aber man will eben mehr einen High Tech look spiegeln und eine junge, technologischere Kundengruppe abholen, für die ein Auto schon eher Richtung Smartphone auf Rädern geht.

  • Schönes Rendering und sogar die zu großen Räder die sich nicht im Radkasten bewegen können hast du richtig gewählt. ^^

    Ich denke er müsste etwas höher werden, sonst wird´s knapp mit der Batterie im Boden. Knackarsch, keine Pseudorücksitze und vorn bissi mehr Blech vor der Hütten - das trifft meinen Geschmack. Er dürfte aber nicht zu lang werden, sonst geht das Ichparküberall-Konzept nicht mehr auf. Bin mal gespannt wann es mit einem 42 Nachfolger ernst wird und wie lange man den 453 noch baut. Im Moment kommt man ja mit der Bestellflut nicht hinterher.

  • Ich denke er müsste etwas höher werden, sonst wird´s knapp mit der Batterie im Boden.

    Ne, die Höhe passt schon gut. So ein Akku ist ja relativ flach und kann noch flacher, wenn er muss. Bei Tesla sind es keine 10 cm und Porsche hat zB auch schon Angefangen unterschiedliche Höhen an underschiedlichen Stellen des Akkus zu haben. Das sie also zB im Fußraum der Rückbank ein Loch für die Füße haben.

    Würde das ein Thema sein, könnte man das bei smart auch. Oder den Akku einfach zweiteilen. Zwei mal den gleichen Akku, einen vor dem Fußraum des Fahrers und Beifahrers, der unter dem Frunk endet und einen unter den Sitzen, welcher kurz vor dem Motor endet.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

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    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 15.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Recht hast du, ich habe "zu kurz" gedacht, denn beim 453 ist die Grundfläche unter dem Auto ja eher nicht vorhanden. Habe gerade die Abmessungen des #1 gesehen, das hat mit dem "ur Smart Konzept" nichts mehr zu tun. Ich hoffe die bringen auch einen würdigen Nachfolger des Zwergs, denn ich möchte ja irgendwann mal einen Nachfolger des Nachfolger, der Stand gestern Anfang März bei meinem Händler stehen soll.

  • Ich hoffe die bringen auch einen würdigen Nachfolger des Zwergs

    Ich bin eigentlich optimistisch. Zumindest betonen sie immer wieder, dass sie es wollen.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

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  • Also wird der bisher einfach noch weitergebaut? Ich denke mal, da ist noch ein ausreichender Auftragsbestand vorhanden und Smart baut, solange Bestellungen da sind und die Teile reichen?

  • Richtig, wird er. Ja, Lieferzeiten sind bereits bis in 2023 rein. Teile reichen sowieso, die werden ja weiterhin hergestellt. Die Frage ist eher, wie lange smart sich das noch gibt. Das Werk des fortwo wurde ja verkauft und der neue Besitzer baut nun im Auftrag von smart weiter. Das dürfte bürokratisch ein ziemliches Elend sein, bzw ich weis, dass es dies ist.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

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    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Solange da noch Geld verdient wird?

    Ich weis es nicht. Aber ich würde vermuten, dass nicht. Bzw nicht nennenswert.



    Aber der neue Besitzer verdient da ja vermutlich fein mit

    Ja klar, der schon. Aber smart existiert ja nicht um den neuen Besitzer des Werks und dessen Geländewagen zu finanzieren. ;)

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

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    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Ich weis es nicht. Aber ich würde vermuten, dass nicht. Bzw nicht nennenswert.

    Ich kann mir bei den aufgerufenen Preisen beim besten Willen nicht vorstellen dass man drauflegt. Die Rechnung funktioniert anders, nämlich bei welchem Produkt lockt die größte Rendite. Und dann buttere ich die Kohle halt in eine üble SUV-Dreckskiste, weil "der Kunde will´s ja so". Ist wie beim Sparbuch, geht dahin wo es am meisten Zinsen gibt bzw. gab. Nicht mal strategisch konnte man sich unseren Kleinen in Stuggi schönsaufen. Ich denke so lange man selbst nichts mehr investieren muss und die Fixkosten jemand anderes trägt, spricht intern nichts gegen einen längeren Produktionslauf. Spätestens wenn die Förderungen runter gehen, wars dass dann wohl.

  • Solange der Deckungsbeitrag für Mercedes positiv ausfällt und man keinen Nachfolger hat, wird er wohl weiter gebaut. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass die Flottenemissionen noch immer ein Thema sind. Dadurch könnte sogar ein leicht negativer Deckungsbeitrag verantwortet werden, solange er geringer als die drohenden Strafzahlungen ist.

  • Das ist ein absolut interessanter Aspekt! Man darf aber nicht vergessen, dass die Produktionswerkzeuge irgendwann ja verschlissen sind. Da weiss aber ausser Benz vermutlich niemand, wann das sein wird.

    Der BMW i3 wird ja vermutlich aus diesem Grund eingestellt.


    Je länger "unser" ED noch produziert wird, desto länger schlagen die ja irgendwann auf dem Gebrauchtmarkt auf. Wir tragen uns auch mit dem Gedanken, dann noch ein etwa 3 Jahre altes EQ Cabrio zu kaufen. Bis dahin hoffen wir, dass es das 451er Cabrio noch durchhält

  • Ich kann mir bei den aufgerufenen Preisen beim besten Willen nicht vorstellen dass man drauflegt.

    Es sind keine großen Stückzahlen, es sind zu viele smart-Spezifische Bauteile und es ist ein begrenzter Markst. Glaub es oder lass es, aber smart hat in seiner gesamten Geschichte noch nie ernsthaft Geld verdient. Der 451er ED war ein Draufleggeschäft und der 453er EQ gerade so ein Nullsummenspiel.

    Tut einem als Fan weh, aber ist leider so. Darum hat die Marke ja schon eine Hand voll Neustrukturierungen und Ausrichtungen erlebt.


    Und ein Joint Venture mit wem fremdes geht man auch nicht ein, weil man funktionierendes Produkt hat.



    Der Preis für den fortwo ist hoch, keine Frage. Aber aus technischer Sicht hat er nicht weniger als ein doppelt so großes Auto. Braucht ja trotzdem 4 Räder, einen Motor, ein Sicherheitskonzept, Airbags... ist ja auch der gleiche Grund, warum ein kleines Handy nicht weniger kostet als ein größeres. Normal ist es ja sogar eher andersrum.

    Könnte smart mit dem Preis runter, würden sie das schon seit locker 20 Jahren machen. Denn der Preis ist die größte Hürde für den smart. Auch als Verbrenner schon. Jegliche Rabattaktionen sind quersubventioniert, da darf man sich nichts vor machen. Beispielsweise die sagenhaften Preise im Leasing waren für den Daimler-Konzern einfach günstiger als zu wenig Elektroautos zu verkaufen und daraufhin Strafzahlungen tätigen zu müssen.



    Die Rechnung funktioniert anders, nämlich bei welchem Produkt lockt die größte Rendite.

    Ja und nein. Aber letztendlich ja: Bei einem SUV ist der Kunde bereit das Geld zu zahlen, das dieses auto kostet. Wenn es nur halb so groß ist, sagt der Kunde "für das Geld bekomme ich auch doppelt so viel Auto". Das Problem hat smart seit jeher und das bekommst Du wohl auch nicht aus den Köpfen der Leute.



    Ich denke so lange man selbst nichts mehr investieren muss und die Fixkosten jemand anderes trägt, spricht intern nichts gegen einen längeren Produktionslauf.

    Doch, die Ersatzteilversorgung. Daimler verspricht 10 Jahre Ersatzteilversorgung und je früher die den fortwo aus dem Programm nehmen, je schneller beginnen die 10 Jahre runter zu ticken.

    Nicht vergessen: Auch die Ersatzteile werden in Hambach hergestellt. Da, wo Daimler nichts mehr gehört. Das macht die Sache alles andere als günstiger.


    Schließlich sollte man nicht vergessen, dass die Flottenemissionen noch immer ein Thema sind.

    Wobei die zunehmend vom EQA, EQB, EQC, so wie EQS und zeitnah auch EQE abgedeckt werden. Wenn das nicht schon so weit ist. Die Flottenemmissionen haben der Marke smart die letzten Jahre das Leben gerettet, das läuft aber zunehmend aus.

    Aus diesem Grund war es auch nicht schwierig eine Kooperation mit ungewissem Ausgang einzugehen.


    Der BMW i3 wird ja vermutlich aus diesem Grund eingestellt.

    Naja.. und weil er eben technisch unheimlich veraltet ist. Zu seinem Produktionsbeginn war er revolutionär. Das ist aber auch schon etwa 8 Jahre her und seit spätestens 5 Jahren ist er alles andere als revolutionär.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 250.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 15.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

  • Das mit den Kosten sehe ich ebenso. Ein kleines Auto braucht ja im Prinzip all das, was ein Großer ja auch braucht. Dazu noch die Aufwendungen für Ersatzteilhaltung, Garantie, Produkthaftung, Abnahmen, Genehmigungen, Strom in der Produktionshalle etc.

    Ich denke auch, dass Benz am Smart fast nichts verdient hat. Ebenso BMW am i3. Und Fiat mit dem sehr teuren 500e


    Darum aber sind wir ja sooooooo gespannt, was in Punkto Zweisitzer (mit Cabrio) uns da eventuell noch bevorsteht.

  • ... Wenn es nur halb so groß ist, sagt der Kunde "für das Geld bekomme ich auch doppelt so viel Auto". Das Problem hat smart seit jeher und das bekommst Du wohl auch nicht aus den Köpfen der Leute...

    Wir zahlen halt "so viel", weil wir weniger Auto wollen. Und ja, die Köpfe der Leute sind eigenwillig. Ich ernte immer wieder erstaunte Gesichter wie alltagstauglich und geräumig ein Smart ist, wenn man mal nen Nachbar oder Kollegen mitnimmt.

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