smart electric drive - 90% Rest nach 2.000 Zyklen

Wie bereits zu den 200.000km unseres smart electric drive angekündigt, kommt nun noch eine detaillierte Auswertung des Akkus. Das der smart noch 90% Restkapazität hat ist bereits bekannt. Mich interessiert nun aber unter welchen Bedingungen er diese hat. Das Batteriemanagmentsystem (kurz BMS) ist für den Akku verantwortlich und es könnte sein, dass es mit dem Alter beginnt den Akku zusätzlich zu schonen und damit Leistung und/oder Langlebigkeit zu begrenzen.


Den vollen Erfahrungsbericht so wie eine detaillierte Kosten und Reperaturauflistung findet Ihr hier: 200.000km mit dem smart electric drive


Was macht das BMS also?

Noch 90% Restkapazität - Trickst das BMS?

Eine Zahl alleine reicht mir nicht. Für mich als Nutzer stehen noch 90% der originalen 17,6kWh zur Verfügung. Das ist klar. Die Frage, welche mich aber noch beschäftigte: Hat das BMS bereits angefangen Puffer aufzugeben um die nutzbare Kapazität hoch zu halten?

Für gewöhnlich werden Akkuzellen nicht in ihrem vollen Spannungsfenster bewegt. Wenn man dieses aber, mit dem Alter, minimal größer werden lässt, bleibt die nutzbare Kapazität länger gleich. Dies wäre aber nur eine kurzzeitige Lösung, auf Dauer verschleißen die Zellen dadurch zunehmend schneller. Um festzustellen was mein Akku macht habe ich einen neuen smart ED3-Akku vermessen. Das Ergebnis war eindeutig, mein 2.000 Zyklen alter Akku hat die obere (4,2V) und untere Schlusspannung (3,2V) noch nicht verschoben. Er definiert also 100% und 0% noch am gleichen Punkt wie 2013 als er vom Band rollte. Ich kann also davon ausgehen, dass der Akku weiterhin linear seine Kapazität verlieren dürfte. Das heißt, die 80% werden mit knapp 400.000km erreicht sein.



90% Restkapazität - 100% Fahrspaß?

Um herauszufinden, ob das BMS den alten Akku nun mehr schont als früher, habe ich ihn auf einen Prüfstand gestellt. Mich hatte interessiert, ob der smart immer noch die Peakleistung von 55kW liefert. Als Vergleich teste ich auch einen etwa 30.000km alten smart ED3. Ergebnis war, dass mein smart sogar minimal mehr Leistung, als der Vergleichssmart hat.

Das ist absolut innerhalb der Toleranz, Autos haben nie exakt die gleiche Leistung. +/-5 PS sind vollkommen normal. Entsprechend ist auch klar, dass auch ein 2.000 Zyklen alter smart immer noch so viel Spaß macht wie am ersten Tag.


Fazit

Das BMS trickst nicht, der Akku ist tatsächlich so gut wie er scheint. Wie also auch schon im ausführlichen Bericht nach den 200.000km geschrieben, wird der Akku höchstwahrscheinlich die Mechanik (Fahrwerk, Lenkung, etc..) des smart überdauern.


smart electric drive auf Leistungsprüfstand


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